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Aktuelle Neuigkeiten aus Greiling

5. Änderung des Flächennutzungsplanes und Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 12 „Feuerwehrhaus“ der Gemeinde Greiling, Landkreis Bad Tölz/Wolfratshausen

vom 28.03.2017

Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange nach § 4 Abs. 2 BauGB und Bürgerbeteiligung nach § 3 Abs. 2 BauGB
 
Die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange sowie die Beteiligung der Öffentlichkeit zur 5. Änderung des Flächennutzungsplanes und Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 12 „Feuerwehrhaus“ in der Fassung vom Januar 2017 finden in der Zeit
 
vom 27.03.2017 bis 28.04.2017
 
statt.
 
Die Unterlagen umfassen:
 
-       Entwurf zur 5. Änderung des Flächennutzungsplanes
-       Begründung zur 5. Änderung des Flächennutzungsplanes
-       Entwurf zum Bebauungsplan Nr. 12 „Feuerwehrhaus“
-       Begründung zum Bebauungsplan Nr. 12 „Feuerwehrhaus“
-       Umweltbericht
-       Bodengutachten
-       Bodenklassifizierung
 
Die Träger öffentlicher Belange werden von der Planung unterrichtet und gemäß §4 Abs. 2 BauGB aufgefordert, sich innerhalb der o.g. Frist zu äußern.
Für nicht innerhalb der o.g. Frist vorgebrachte Stellungnahmen gilt § 4 a Abs.6 Satz 1 BauGB.
 
Die Stellungnahme ist an das Bauamt der Verwaltungsgemeinschaft Reichersbeuern (vera.steinmetz@vgreichersbeuern.de) zu senden.
 
Für den Fall, dass sich der Bebauungsplan von Ihnen nur im Originalmaßstab bewerten lässt, wird Ihnen die Möglichkeit eingeräumt, den Entwurf und die Begründung in Papierform anzufordern. Es wird darauf hingewiesen, dass auch in diesem Fall die o.g. Beteiligungsfrist gilt. Soweit erforderlich, kann auf Antrag Fristverlängerung gewährt werden.
 
 
Ansprechpartnerin:
Vera Steinmetz
Tel.:  08041 / 7822 – 17
Fax.: 08041 / 7822 – 20
vera.steinmetz@vgreichersbeuern.de

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2. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 8 „Gewerbegebiet Reintal/Weiherbach“ der Gemeinde Greiling, Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen

vom 28.03.2017

Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange nach § 13a BauGB und Bürgerbeteiligung nach § 3 Abs. 2 BauGB
 
Die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange sowie die Beteiligung der Öffentlichkeit zur 2. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 8 „Gewerbegebiet Reintal/Weiherbach“ in der Fassung vom März 2017 finden in der Zeit
 
vom 21.03.2017 bis 24.04.2017
 
statt.
 
Die Unterlagen umfassen:
 
-       Entwurf zur 2. Änderung des Bebauungsplanes
-       Begründung zur 2. Änderung des Bebauungsplanes
-       Flächenberechnung
-       Flächenplan
 
Die Träger öffentlicher Belange werden von der Planung unterrichtet und gemäß § 13a BauGB aufgefordert, sich innerhalb der o.g. Frist zu äußern.
Für nicht innerhalb der o.g. Frist vorgebrachte Stellungnahmen gilt § 4 a Abs.6 Satz 1 BauGB.
 
Die Stellungnahme ist an das Bauamt der Verwaltungsgemeinschaft Reichersbeuern (vera.steinmetz@vgreichersbeuern.de) zu senden.
 
Für den Fall, dass sich der Bebauungsplan von Ihnen nur im Originalmaßstab bewerten lässt, wird Ihnen die Möglichkeit eingeräumt, den Entwurf und die Begründung in Papierform anzufordern. Es wird darauf hingewiesen, dass auch in diesem Fall die o.g. Beteiligungsfrist gilt. Soweit erforderlich, kann auf Antrag Fristverlängerung gewährt werden.
 
 
Ansprechpartnerin:
Vera Steinmetz
Tel.:  08041 / 7822 – 17
Fax.: 08041 / 7822 – 20
vera.steinmetz@vgreichersbeuern.de

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Der Landesfeuerwehrverband informiert

vom 07.03.2017

Zum Thema Freihalten von Treppenräumen als Rettungweg finden Sie hier ein aktuelles Informationsblatt.

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Bedarfsabfrage zu Bauland im Einheimischenmodell und altersgerechtem Wohnen in Greiling

vom 21.03.2017

Wie im Dorfboten angekündigt, können Sie sich hier den Fragebogen zur Bedarfsabfrage herunterladen:

Fragebogen

Der ausgefüllte und unterschriebene Fragebogen soll dann bitte bei der Gemeinde Greiling (Rathaus), Schulweg 2, 83677 Greiling oder bei der Verwaltungsgemeinschaft Reichersbeuern (Rathaus Reichersbeuern), Tölzer Str. 12, 83677 Reichersbeuern abgegeben werden.

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SCHNELLES INTERNET - 2. Verfahren

vom 25.01.2017

Verfahren zur Förderung von Hochgeschwindigkeitsnetzen im Freistaat Bayern
gemäß Breitbandrichtlinie vom 09. Juli 2014

Ansprechpartner ist Herr Josef Wagner, Tel. 08041/7822-12
E-Mail: info@vgreichersbeuern.de


Modul 1: Ergebnis der Bestandsaufnahme vor der Markterkundung
Veröffentlicht am 25.01.2017

Download: Bestandsaufnahme vor der Markterkundung

Download: Karte

Modul 2: Bekanntmachung der Markterkundung
Veröffentlicht am 25.01.2017


Download: Bekanntmachung der Markterkundung

Download: Karte

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Neuer Müll-Abfuhrkalender 2017

vom 04.01.2017


Den aktuellen Müll-Abfuhrkalender für Greiling bis Ende 2017 finden Sie hier!

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Aktuelle SeniorenInfo

vom 18.10.2016

Die aktuelle Senioreninfo finden Sie hier

Liebe Leserinnen und Leser,

vor wenigen Tagen haben wir wieder das Erntedankfest gefeiert. Dabei wurde einerseits die Freude über eine erfolgreiche Ernte zum Ausdruck gebracht, was den weltlichen Charakter des Erntedankfestes widerspiegelt. Andererseits steht aber gerade im christlich geprägten Europa nicht das Feiern, sondern der Dank an Gott für die Ernteerträge im Mittelpunkt des Festes.

Lebensmittel! Sie machen uns satt, sie geben uns Power, sie sind die Würze unseres Lebens.
Ist es da nicht ziemlich geschmacklos, wie wir mit ihnen umgehen? Unvorstellbar, aber wahr:
11 Millionen Tonnen Lebensmittel im Gesamtwert von ca. 25 Milliarden Euro werden in Deutschland pro Jahr weggeworfen, in der Gastronomie, in Geschäften oder im heimischen Haushalt. In der Agrarindustrie wird buckliges Gemüse aussortiert, Hersteller vernichten Überproduktionen, der Handel sortiert Lebensmittel schon kurz vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums aus, weil sie sonst nicht mehr gekauft werden und im Regal liegen bleiben.
Wenn wir Obst und Gemüse wegwerfen, verschleudern wir gleichzeitig eine weitere lebenswichtige Ressource: Wasser, das für die Produktion dieser Lebensmittel genutzt wird. Und das in rauen Mengen, denn mit dem verschwendeten Wasser könnte man locker den Genfer See füllen.
Ich möchte Sie dazu animieren, Lebensmittel wieder mehr und länger wertzuschätzen. Auch ein Apfel mit Delle schmeckt noch saftig. Eine krumme Karotte ist genauso knackig wie eine gerade gewachsene. Und ein Mindesthaltbarkeitsdatum markiert nicht den Tag, an dem ein Lebensmittel reif für den Müll ist. Ich finde, übrig gebliebenes oder vermeintlich abgelaufenes Essen hat mindestens genauso viel Zuneigung verdient wie alle anderen Lebensmittel auch.

Viele von uns, die noch die Kriegsjahre erlebt oder in der Nachkriegszeit aufgewachsen sind, wissen was Hunger ist. Aussehen, Farbe und Größe von Obst und Gemüse spielten für uns keine Rolle. Wir waren über jedes „Stück“ dankbar. In diesem Sinne nehmen Sie sich einen Apfel zur Hand und erfreuen Sie sich an den interessanten Beiträgen dieser Herbstausgabe. Ich bin überzeugt, dass Ihnen jeder Bissen schmecken wird.

Ihr
Hermann Lappus

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Bekanntmachung zum Neubau der Nordumfahrung Bad Tölz - Erörterungstermin

vom 21.09.2016

Im Anhörungsverfahren zur Planfeststellung für den Neubau der Nordumfahrung Bad Tölz sind rechtzeitig
Einwendungen erhoben worden und Stellungnahmen eingegangen. Von der Regierung von Oberbayern wird daher ein Erörterungstermin durchgeführt.

Die Bekanntmachung mit dem Erörterungstermin finden Sie hier.

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Helferkreis Reichersbeuern-Sachsenkam-Greiling

vom 08.06.2016

Der Asylhelferkreis ReiSaGrei benötigt noch dringend Helfer die als Paten oder bei der Hausaufgabenbetreuung und den Deutschkursen für die Asylbewerber am Kranzer mithelfen.
Weitere Infos dazu und zum Helferkreis finden sie unter http://asyl-reisagrei.de/

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Schnelles Internet

vom 27.11.2015

Breitbandausbau in der Gemeinde Greiling

Verfahren zur Förderung von Hochgeschwindigkeitsnetzen im Freistaat Bayern gemäß Breitbandrichtlinie vom 10. Juli 2014.

Die Gemeinde Greiling ist bestrebt, die Breitbandversorgung in den aktuell noch unterversorgten Ortsteilen bzw. Ortsbereichen signifikant zu verbessern. Der Freistaat Bayern begünstigt diese Bestrebungen durch ein Förderprogramm. Hierzu sind gemäß der Förderrichtlinie 9 verschiedene Verfahrensschritte (Module) sukzessiv abzuarbeiten.

Bei den Bemühungen zur Verbesserung der Breitbandversorgung sowie der Umsetzung des hierfür aufgelegten Förderprogrammes wird die Gemeinde Greiling durch die Corwese GmbH unterstützt.

Im Rahmen des zu durchlaufenden Förderverfahrens sind diverse Verfahrensschritte und Veröffentlichungen vorzunehmen, welche stets auf dieser Webseite dokumentiert bzw. publiziert werden.

Ansprechpartner ist Herr Josef Wagner, Tel. 08041/7822-0
E-Mail: info@vgreichersbeuern.de

Verfahrens- / Förderfortschritte:

Modul 1: Ergebnis der Bestandsaufnahme vor der Markterkundung
Veröffentlichung am 24.02.2015

Download:    Bestandsaufnahme vor der Markterkundung

Download:    Karte der Ist-Versorung

Modul 2: Bekanntmachung der Markterkundung
Veröffentlichung am 24.02.2015

Download:    Bekanntmachung der Markterkundung

Download:    Karte der Ist-Versorung

Modul 3: Ergebnis der Markterkundung
Veröffentlicht am 27.11.2015

Download:  Ergebnis des Markterkundungsverfahrens

Modul 4: Bekanntmachung des Auswahlverfahrens
Veröffentlicht am 27.11.2015

Download:  Download Bekanntmachung des Auswahlverfahrens

Download:  Download Karte zum Auswahlverfahrens

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Unter unserem Himmel - Musikanten zwischen Isar und Loisach

vom 11.09.2015

Hier geht es zum Film bei der BR Mediathek

Im Isar- und Loisachtal ist einen besonderer Musikantenschlag daheim. Die Musiker könnten kaum unterschiedlicher sein, und doch verbindet sie alle ihre Leidenschaft fürs Musizieren. Fernab von kommerziellen Interessen spielen sie - wie’s der Brauch ist - gerne bei kirchlichen Anlässen, Festen oder einfach beim Zusammensitzen mit Musikantenfreunden.

Toni Margreiter ist Landwirt auf dem Lindner Hof in Greiling. Der 42-jährige spielt schon lange Flügelhorn und Trompete in der Tölzer Stadtkapelle, aber auch in kleinen Tanzmusikbesetzungen. Mittlerweile leitet er die Greilinger Kapelle, die sein Vater gegründet hat. Trotz der Arbeit auf dem Hof, versucht der gelernte Metzger so oft es geht zu musizieren. Mit seinen Musikantenfreunden, der „Fuiz´nmusi“, allesamt aus Greiling und Reichersbeuern, spielt er gerne beim Bachkapellenhof zur Unterhaltung auf. Mit dabei ist auch Akkordeonspieler Alois Obermüller, ein Musikant vom alten Schlag. Schon zu Zeiten, als noch mehr getanzt wurde, hat er mit seinem Akkordeon oder seiner Klarinette oft und gern aufgespielt.

In dem kleinen Ort Frauenrain im Loisachtal wird Maria Himmelfahrt besonders schön gefeiert. Anita Staltmeier-Gruber ist hier aufgewachsen und hat die Musik zu ihrem Beruf gemacht. Neben dem Spielen und Singen unterrichtet sie, stellt junge Musikgruppen zusammen und organisiert Volksmusikveranstaltungen.

Max Leutenbauer ist mit seinem Beruf als Förster viel in Bayern herumgekommen. Er ist einer der wenigen, die das seltene Bandoneon in der Volksmusik benutzen. Gerne musiziert er mit seinem Freund Hans Mayr auf der Tutzinger Hütte. Neben seinem Haus in Kochel am See hat er seine Werkstatt, wo er der Freizeit schnitzt und Schießscheiben bemalt.

Autor: Leonhard Schwarz
Redaktion: Johannes Pechtold

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Informationen zum zukünftigen Gebührensystem des Abfallwirtschaftsunternehmens des Landkreises

vom 11.09.2015

Abfallwirtschaftsunternehmen des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen
Anstalt des öffentlichen Rechts

Gebührensystem Behälterabfuhr 2016

Mehrbedarf:
Schon seit 4 Jahren werden die Ausgaben für die abfallwirtschaftlichen Leistungen nicht mehr durch die Einnahmen (Erlöse plus Abfallgebühren) gedeckt. Dieser Effekt konnte jedoch bisher durch noch vorhandene Rückstellungen aufgefangen werden. Zum Jah-resende 2015 werden diese Rückstellungen aufgebraucht sein. Erstmalig seit 1993 steht daher im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen eine Erhöhung der Abfallgebühren an. Bezogen auf das Gesamtgebührenaufkommen besteht ein Mehrbedarf von 5-7 %. Die endgültigen Gebührensätze werden im Herbst festgesetzt.

Nicht mehr alle Kosten auf die Restmülltonne gelegt:
Mit der anstehenden Erhöhung der Gebühren zum 1. Januar 2016 möchte das Abfall-wirtschaftsunternehmen von der reinen Restabfalltonnengebühr, in der unter anderem auch die Kosten für Bioabfall und Papier enthalten waren, auf ein leistungsabhängiges System umstellen, das für jede genutzte Restabfall-, Bio- und Papiertonne eine Gebühr verlangt. Die Abkehr von der nahezu vollständigen Kostenumlage über die graue Tonne soll die Gebührenerhebung stärker an der tatsächlichen Nutzung orientieren. Außerdem soll jeder zu einem sorgsameren Umgang mit bisher gebührenfreien Leistungen moti-viert werden, um das System auch langfristig zu stabilisieren. Gerechter ist ein solches System deshalb, weil die Kosten vom jeweiligen Verursacher bezahlt werden. Bisher hat beispielsweise ein Haushalt in einem Mehrfamilienhaus ohne Gartenanteil anteilig dafür mit gezahlt, dass von Haushalten im 1-2-Familienhausbereich mit großen Garten-grundstücken teilweise mehrere Biotonnen zur Entsorgung von Gras und Laub genutzt wurden.

Biotonne:
Die Biotonne wird mit einer eigenen Grundgebühr kostenpflichtig. Hierin sind die Kosten für Tonnenleasing, Tonnenleerung, und Behälterverwaltung bei den Gemeinden enthal-ten. Infolge des neuen Kreislaufwirtschaftsgesetzes müssen Kunden, die nicht selbst kompostieren, eine Biotonne nehmen. Hintergrund des Gesetzgebers ist, dass die or-ganischen Materialien verwertet werden können. Vorteil für den Landkreis ist, dass die Kosten insgesamt niedriger gehalten werden, wenn kein Bioabfall im Restmüll landet.

Papiertonne:
Auch die Papiertonnen werden künftig mit einer geringen Grundgebühr für Tonnenlea-sing und Behälterverwaltung belegt, denn auch hier decken die Erlöse nicht mehr die Kosten. Die Problematik besteht darin, dass trotz starkem Behälterzuwachs immer we-niger Mengen gesammelt werden. Der Behälterzuwachs ist auch darauf zurückzufüh-ren, dass durch die gebührenfreie Abgabe nicht mehr benötigte Behälter nicht zurück-gegeben oder z.B. bei Umzug mitgenommen werden. Gleichzeitig sind die sinkenden Papiermengen ein europaweiter Effekt, verursacht vor allem durch verstärkte Nutzung des Online-Informationsangebotes (statt Zeitungskauf). Außerdem sinkt die Qualität der gesammelten Papierabfälle. Diese Punkte sowie sinkende Papiererlöse führen dazu, dass die Papierverwertung derzeit nicht kostendeckend betrieben werden kann. Die Gebühr auf die Papiertonne soll vor allem dazu dienen, die Kunden dazu anzuhalten, den Behälterbestand auf das notwendige Maß zu beschränken. Denn für den Landkreis fallen für jeden Behälter Leasinggebühr sowie Leerungskosten durch den Abfuhrunter-nehmer an – ob der Behälter zweckentsprechend als Papiertonne dient oder ungenutzt in der Garage steht oder als Streusandlager oder Regentonne „missbraucht“ wird.

Restmülltonne:
Die Restabfalltonnengebühr wird dann folglich die genannten Gebührenanteile für Bio-abfall und Papier nicht mehr enthalten. Jedoch werden weitere abfallwirtschaftliche Kos-ten wie zum Beispiel Nachsorge für Altdeponien, Wertstoffhöfe, Grüngut, Sperrmüll, Giftmobil usw. weiterhin über die Restabfalltonne mitfinanziert, so dass sich nur eine geringe Senkung der Restabfalltonnengebühr ergibt.
Zukünftige Gebührenmarken werden eine Nummer tragen, an der der Eigentümer er-kennbar ist. Während der Übergangszeit im Jahr 2016 gelten die Gebührenmarken von 2015 weiter. Bitte achten Sie während des Jahres darauf, ob diese noch lesbar sind und holen Sie sich bei Bedarf bei der Gemeinde einen neuen Aufkleber.
Das AWU wird künftig graue Restabfallbehälter bereitstellen. Kunden müssen dann die Restabfalltonne nicht mehr selber kaufen (und auch bei Materialermüdung nicht erset-zen), sondern können diese für maximal 3,-€ pro Jahr mieten.

Weitere Änderungen:
Es wird einen gebührenpflichtigen Liefer- und Abholservice für graue, grüne und braune Behälter (in einigen Städten/ Gemeinden bereits vorhanden) geben.


Rückfragen:

Gerne - WGV Abfallberatung, 08179 / 933-33 und-35; e-mail@wgv-quarzbichl.de


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TTIP - Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft

vom 21.01.2015

Beschluss des Gemeinderats von Greiling vom 13.01.2015 zum geplanten TTIP
(Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft)

Beschluss:

Der Rat der Gemeinde Greiling lehnt das Abkommen zur „Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) in der momentan diskutierten Form ab. Dieses Abkommen könnte die Gestaltungsmöglichkeiten der Gemeinde nachhaltig einschränken und würde in erster Linie den Interessen von multinationalen Konzernen dienen. Das Abkommen stellt einen massiven Eingriff in die kommunale Selbstverwaltung dar.
Die Gemeinde Greiling wird diese ablehnende Haltung in geeigneter Weise gegenüber der Landes- und Bundesregierung sowie dem Europäischen Parlament deutlich machen. Die Gemeinde wird sich in den kommunalen Spitzenverbänden dafür einsetzen, dass diese sich weiterhin gegen den Abschluss bzw. die Ratifizierung derartiger Handelsverträge positionieren. Sie wird darüber hinaus ihre Möglichkeiten nutzen, die Öffentlichkeit über ihre ablehnende Haltung zu dem geplanten Handelsabkommen TTIP zu informieren.
 
Begründung:

Kommunale Organisationsfreiheit bei der Daseinsvorsorge, öffentliches Beschaffungswesen
Im TTIP wird geregelt, welche Dienstleistungen von den Städten und Gemeinden erbracht werden dürfen und welche dem Wettbewerb unterliegen müssen. Dies kann dazu führen, dass z.B. Bereiche wie Bildung, Kultur, oder Gesundheit verstärkt für Privatisierungen geöffnet werden könnten. Zudem wird die Bevorzugung regional tätiger Anbieter bei öffentlichen Aufträgen erschwert oder verhindert, da von einem bestimmten Schwellenwert an Aufträge nicht nur EU-weit, sondern auch im Land des Vertragspartners ausgeschrieben werden müssen. Dadurch wird die Organisationsfreiheit der Kommunen drastisch eingeschränkt. Daher fordert der Gemeinderat von Greiling, dass die kommunale Daseinsvorsorge von den Marktzugangsverpflichtungen im TTIP ausgenommen wird.
 
Wasserversorgung
Die mögliche Privatisierung der Wasserversorgung gehört neben der in Europa in erster Linie nationalstaatlich organisierten Gesundsheitsvorsorge zu den primären Befürchtungen beim TTIP. Der Gemeinderat von Greiling legt ein besonderes Augenmerk auf die Wasserversorgung und betont ausdrücklich, dass diese in die Hände der Kommune im Rahmen der Daseinsvorsorge gehört und von den Marktzugangsverpflichtungen im TTIP ausgenommen wird.

Investorenschutz
Mit dem TTIP erhalten internationale Konzerne ein Sonderklagerecht gegen demokratisch legitimierte und rechtsstaatlich zustande gekommene Maßnahmen und Gesetze. Die Klagen werden vor privaten Schiedsgerichten verhandelt. Diese Schiedsgerichte stellen eine Paralleljustiz dar, welche grundlegende Prinzipien des Rechtsstaates unterläuft. Auch Beschlüsse von Gemeinden können Anlass für Schadensersatzforderung sein, welche die Entscheidungen der Gemeinden bereits im Vorfeld massiv beeinflussen könnten. Daher fordert der Gemeinderat von Greiling, dass auf spezielle Investitionsschutzregelungen verzichtet wird und die nationale Gerichtsbarkeit auch für Investoren aus Drittstaaten zuständig ist.

Demokratie und Transparenz
Die Verhandlungen zum TTIP fanden und finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit als Geheimverhandlungen statt. Dies entspricht nicht den demokratischen Standards. Aufgrund der umfassenden Auswirkungen eines solchen Abkommens für die Länder, Städte und Kommunen und alle Bürger besteht bereits im Rahmen der Verhandlungen zum TTIP ein berechtigtes Interesse an einer Beteiligung der Öffentlichkeit und an Transparenz. Daher fordert der Gemeinderat von Greiling die Veröffentlichung aller Verhandlungsdokumente sowie die Einbeziehung der kommunalen Spitzenverbände in die weiteren Verhandlungen.
 
Greiling, den 14.01.2015                                                

Anton Margreiter
1. Bürgermeister

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,,Nordumfahrung Bad Tölz B 472“

vom 21.01.2015

Stellungnahme der Gemeinde Greiling zur Planung der ,,Nordumfahrung Bad Tölz B 472“
 
Präambel
Nach ausführlicher Beratung und einer Informationsveranstaltung der Gemeinde Greiling zusammen mit dem Staatlichen Straßenbauamt Weilheim für die Greilinger Bürger, an der ca. 100 Bürgerinnen und Bürger teilnahmen, kommt der Gemeinderat zu dem folgenden Fazit:
In der Gesamtschau aller Baumaßnahmen und der sich daraus ergebenden Konsequenzen und Ergebnisse werden die Bürger und Bürgerinnen der Gemeinde Greiling von einer wesentlichen Mehrbelastung durch Lärm und Schadstoffe betroffen. Dies wurde auch von den Vertretern des Staatlichen Bauamtes, Herr Kordon, Frau Volkmer u.a., nicht bestritten.
Es sind daher unbedingt weitere Schutzmaßnahmen, insbesondere hinsichtlich des Lärmschutzes etc. erforderlich.
 
1.            Lärmschutz und Feinstaubbelastung
Durch den Bau der Nordumfahrung erhöht sich die Straßenhöhenlage zwischen Kilometer (Km) 1,65 und Km 1,85 sowie zwischen Km 2,1 und Km 2,6 wesentlich. Die Gemeinde Greiling geht begründet davon aus, dass für die Anwohner am Aigenfeld, Mühlleiten, Sonnental und Karwendelweg erhöhte Lärm- und Feinstaubbelastungen entstehen werden. Deshalb wird ein wirksamer Schutz, insbesondere ein wirksamer zusätzlicher Lärmschutz für die betroffenen Anwohner gefordert.
Durch die Steigerung der Attraktivität der B 472 erwartet die Gemeinde Greiling eine höhere Frequentierung dieser Strecke. Dadurch sind auch die Bewohner des Enzianweges, des Mühlreiterweges, des Sonnentals und des Schererweges von Erhöhungen mit Lärmbelästigungen und Feinstaubimmissionen betroffen. Auch für diese Bürger fordert die Gemeinde wirksame zusätzliche Schutzmaßnahmen.
Eine erneute amtliche Verkehrszählung, die letzte fand 2010 statt, ist unbedingt erforderlich und soll Auskunft über die aktuelle Frequentierung der B 472 geben. Ebenso kann eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf Tempo 70, wie bisher, im Bereich des neuen Verlaufes der B 472 helfen, Lärm- und Feinstaubimmissionen zu vermeiden.
 
2.            Ableitung des Oberflächenwassers
Die Bodenversiegelung durch den Bau der Maßnahme bewirkt, dass noch mehr Oberflächenwasser anfällt. Dieses kann nicht an Ort und Stelle versickern und sucht sich den Weg in Richtung Osten.
Die vorgesehene Anlage zur Versickerung und Reinigung des Oberflächenwassers hält die Gemeinde Greiling für unzureichend.
Die momentane Ausgangssituation stellt sich wie folgt dar:
Bei einem eintretenden anhaltenden Starkniederschlagsereignis haben die Anwohner Mühlleiten, die Gewerbebetriebe Paintinger & Nicolaus sowie Hanslmaier massive Probleme mit eintretendem Wasser in die Gebäude. Diese Situation wird durch die Versiegelung noch verschärft und kann nach Überzeugung der Gemeinde Greiling durch die Anlage zwischen Km 2,275 und Km 2,45 bei weitem nicht kompensiert werden.
Weiter befürchtet die Gemeinde, dass die Unterführung für den landwirtschaftlichen Verkehr hin zur Ortsverbindungsstraße nach Gaißach durch Überschwemmungen zeitweise unbenutzbar werden könnte. Die Gemeinde fordert aus diesem Grund, die Unterführung überschwemmungsfrei mit einer entsprechenden Entwässerung zu planen und anzulegen.
Wie das letzte Starkniederschlagsereignis vom 21.10. bis 23.10.2014 wiederholt aufgezeigt hat, ist das Gelände, der Untergrund und die Topographie mit der Oberflächenwasserabführung völlig überfordert.
Ergebnis: Große Teile der Flurnummern 810, 811/1, 543, 545 und 821 wurden weitläufig überschwemmt. Das überlaufende Wasser wird durch den teilweise verrohrten Mühlbach in Richtung Osten entlang der B472 letztendlich in den Weiherbach abgeführt. Der Mühlbach ist in dieser Situation übergelaufen. Die Anwohner des Enzianweges und des Mühlreiterweges hatten große Mühe, die Wassermassen von ihren Gebäuden fernzuhalten.
Die Versiegelung durch den Neubau der Trasse ,,Nordumfahrung Bad Tölz B472“ wird eine solche Hochwassersituation noch weiter verschärfen. Ebenso wird der Eintrag von Schadstoffen wie Reifen- und Bremsenabrieb sowie Ölresten in zum Teil ökologisch wertvolle Teilflächen, südlicher Teil der Fl.-Nr. 810 und 811/1 und alter Torfstich, weiter forciert. An dieser Stelle soll explizit daraufhin gewiesen werden, dass es sich im Gros dabei um sog. FFH-Flächen handelt, welche ökologisch einen besonderen Stellenwert einnehmen.
Die Gemeinde Greiling fordert deshalb eine neue Oberflächenentwässerungs- und Oberflächenwasserreinigungsplanung für die gesamte Trasse der ,,Nordumfahrung Bad Tölz B 472“.
Zum besseren Verständnis finden Sie als Anlage aktuelle Bilder unmittelbar neben der bisherigen B 472 und der Tölzer Straße von den Flurstücken 474, 475, 543, 545, 810, 811/1, und 821 Gemarkung Greiling.
 
3.            Radwege
Bislang hatte die Gemeinde Greiling einen durchgehenden Rad- und Gehweg, der von Greiling zur Stadtgrenze von Bad Tölz geführt hat. Nun muss teilweise auf landwirtschaftliche Verbindungswege ausgewichen werden, bei denen keine zusätzliche Spur für Radfahrer und Fußgänger vorgesehen ist.
Es muss unbedingt sichergestellt werden, dass die Bürger von Greiling und den östlichen Gemeinden auch künftig zu Fuß oder mit dem Rad sicher und ohne zusätzliche Unfallgefährdung nach Bad Tölz gelangen können.
Aus diesem Grund sieht es die Gemeinde, auch um künftigen Unfällen vorzubeugen, als absolut erforderlich, die Planung zu überarbeiten und einen Geh- und Radweg zu planen und zu realisieren. Insbesondere ist bei der Planung der Unterführung aus Sicherheitsgründen gerade auch für Kinder, ältere Radfahrer und Fußgänger ein separater gesicherter Verkehrsweg, getrennt von der Fahrbahn nötig.
 
4.            Flächenverbrauch und ausgewiesene Ökologische Ausgleichsflächen
Der Bau der ,,Nordumfahrung Bad Tölz B472“ erfordert einen Flächenverbrauch von 17,5 ha zum Teil hochwertiger landwirtschaftlicher Nutzfläche. Der vorliegenden Planung ging ein Planungswunsch der Stadt Bad Tölz voraus. Über 80 % der dafür gesetzlich vorgeschriebenen ökologischen Ausgleichsflächen liegen jedoch auf Greilinger Flur, G3 und G4 auf Fl.-Nr. 543, 545, 546, 547 und 810. Die Maßnahme ist eine erhebliche Einschränkung und zum Teil existenzielle Gefährdung der Landwirtschaft in Greiling. Die Gemeinde Greiling verlangt, dass die erforderlichen ökologischen Ausgleichsflächen auf der Flur der Stadt Bad Tölz ausgewiesen werden.
 
5.            Zusätzliche Straßen in der Trägerschaft der Gemeinde Greiling
Durch die Rückwidmung der Resttrasse der alten B 472 von Km 2,1 bis zur Stadtgrenze Bad Tölz von einer Bundes- in eine Gemeindeverbindungsstraße gelangt diese Straße nun in die Trägerschaft der Gemeinde Greiling. Ebenso entsteht eine Verbindungsstraße zwischen Km 2,3 und dem verbleibenden Flugplatzgelände, sowie eine Verbindungsstraße zwischen alter B472 und der Ortsverbindungsstraße zwischen Greiling und Gaißach, die ebenfalls beide von der Gemeinde Greiling erhalten werden müssten.
Durch diese Baumaßnahmen stößt der Bauhof der Gemeinde Greiling angesichts der steigenden Arbeitsbelastung an seine Grenzen. Eine personelle und mechanische Aufstockung des Bauhofes ist Greiling finanziell nicht zumutbar.
Darüber hinaus regt die Gemeinde an, bei der Umstufung der Straße genau zu überprüfen, ob eine Widmung als Kreisstraße in Frage kommt.
Für den Bau einer Verbindungsstraße zum Flugplatz sieht die Gemeinde Greiling keine Notwendigkeit, da dieser durch die Reduzierung der Fluglandebahn seine Betriebserlaubnis verlieren wird.
 
6.            Baustellenverkehr
Die Gemeinde Greiling befürchtet ein stark vermehrtes Verkehrsaufkommen durch die Ortsmitte und dadurch eine enorme Belastung insbesondere mit Lärm und Feinstaub aufgrund des Baus der Nordumfahrung.
Deshalb ist es unbedingt erforderlich, bei der Planung auf eine geeignete Trassenführung zu achten. Es darf nicht zu einer Verkehrsverlagerung insbesondere des sehr starken Berufsverkehrs und auch des touristischen Verkehrs durch die Ortsmitte von Greiling kommen. Dies würde die Straße ebenso wenig verkraften wie die sehr alte Bausubstanz des gewachsenen Ortskerns. Gerade auch den Bürgerinnen und Bürgern, besonders den Kindern und älteren Personen unserer Gemeinde, darf dies nicht zugemutet werden.
 
 
Greiling, den 04.11.2014

Anton Margreiter
1. Bürgermeister Greiling


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Wetter in Greiling

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Gemeinde Greiling

Schulweg 2
83677 Greiling
Tel.: 08041/9044
Fax.: 08041/7822-20
E-Mail: gemeinde.greiling@t-online.de

Öffnungszeiten

Montag: 17:00 - 19:00 Uhr
Mittwoch: 08:00 - 10:00 Uhr
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